Einfach nur da

1. Wo Himmel und Erde sich berühren, die Schöpfung den Schöpfer ehrt,
will ich mich im Ganzen verlieren im Glanz, der den Kosmos ziert.

Bin einfach nur da und nehme es wahr, was Auen und Wälder mir raunen.
Die Arbeit darf ruhn, doch eins will ich tun: mit all meinen Sinnen staunen.

2. Wo Wasser und Felsen sich begrüßen, mich salzige Winde umwehn,
soll’n Seele und Leib es genießen und mir neue Kräfte entstehn.

Bin einfach nur da und nehme es wahr, was Küste und Wellen erklären.
Die Arbeit darf ruhn, doch eins will ich tun: mein Lob für den Schöpfer mehren.

3. Wo Sonne und Regen sich begegnen und zaubern die Farben ins Rund
lass ich mich im Innersten segnen und seh mich hier satt und gesund.

Bin einfach nur da und nehme es wahr, was Wolken und Himmel mir zeigen.
Die Arbeit darf ruhn, doch eins will ich tun: mein Herz vor dem Schöpfer neigen.

Autor: Stephan C. Thomas, Rechte beim Verfasser